Legen Sie sich einen regelmäßigen Schlaf-/Wachrhythmus zu.
Stehen Sie jeden Tag zur selben Zeit auf und gehen Sie immer zur selben Zeit schlafen.
Halten Sie täglich ein bis zwei kurze Schläfchen, wenn Sie das Bedürfnis dazu verspüren.
Gehen Sie in Situationen, in denen erhöhte Verletzungs- bzw. Unfallgefahr besteht, besonders vorsichtig vor, z. B. beim Kochen oder Autofahren.
Planen Sie die Ausübung solcher Tätigkeiten zu Zeiten, in denen sie nach aller Wahrscheinlichkeit wach bleiben können
Legen Sie zur besseren Orientierung einen Zeitplan an.
Halten Sie die Anordnungen Ihres Arztes zum Umgang mit Medikamenten strikt ein. Informieren Sie ihn sofort über alle im Zusammenhang mit Medikamenten eintretenden Änderungen
Aufklärung des sozialen Umfeldes: Wenn Verwandte, Freunde und Kollegen über Narkolepsie und ihre Symptome nicht informiert sind, können Mißverständnisse und Konflikte entstehen. Tagesschläfrigkeit wird möglicherweise falsch interpretiert und mit Faulheit, Depressionen oder persönlicher Unfähigkeit verwechselt
Die Verhaltensmerkmale bei Kataplexien und die Traumerfahrungen im Wachzustand können als psychiatrische Störungen gedeutet werden. Daher sollten Narkoleptiker mit Unterstützung des behandelnden Arztes ihr soziales Umfeld über ihre Krankheit aufklären. Familienmitglieder, die sich vernachlässigt oder schlecht behandelt fühlen, reagieren sehr erleichtert, wenn sie erfahren, daß dem ungewöhnlichen Verhalten ihres Angehörigen weder Absicht noch psychische Störungen zugrunde liegen. Die Untersützung durch die Familie ist ein Meilenstein in der Bewältigung der Krankheit.
Auch Freunde sollten über die Krankheit aufgeklärt werden. Geben Sie ihnen z. B. die hier zusammengetragenen Informationen zu lesen
Informieren Sie unbedingt Ihren Arbeitgeber über Ihre Krankheit. Bestimmte Erleichterungen und Anpassungen am Arbeitsplatz können dazu beitragen, Effizienz und Produktivität Ihrer Arbeitskraft zu erhalten
Nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf. Die Erfahrung, daß auch andere von dieser Krankheit betroffen sind und die mit ihr verbundenen Probleme bewältigen, verschafft Erleichterung und wirkt aufbauend.
Erkundigen Sie sich, ob Sie Anspruch auf finanzielle Unterstützung in Form von sozialen Leistungen haben, falls Sie krankheitsbedingt arbeitsunfähig sind
Informieren Sie Schule und Lehrer, wenn Ihr Kind an Narkolepsie leidet. Geringfügige Änderungen im Klassenraum und Anpassungen im Unterricht können entscheidend dazu beitragen, das Selbstwertgefühl Ihres Kindes und seine Chancen in Ausbildung und Beruf zu erhalten.
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